Die WHO empfiehlt ab einem Alter von 12 Jahren die jährliche Impfung gegen Archaiovirus Sibericus („Mammut-Pocken“). Das unangenehme Hautirritationen hervorrufende Virus wird von Gliederschmerzen und Fieber begleitet und kann bei immunschwachen Risikogruppen tödlich verlaufen. Sprechen Sie bitte mit ihrem Arzt oder wenden Sie sich an Ihr örtliches Notfallzentrum.
Seit einigen Jahren treten Krankheiten in Gebieten auf, die dort vorher unbekannt gewesen sind. Zum Beispiel kommt „Dengue-Fieber“ nun auch im Mittelmeerraum vor und eine bisher nur in Zentral- und Südamerika grassierende Pilzinfektion ist nun auch in Gebieten Nordamerikas heimisch. Das wird auf die Klima-Erwärmung zurückgeführt. Möglich ist auch, dass durch Mutationen völlig neue Erkrankungen entstehen, weil sich Erreger an das schnell ändernde Klima anpassen oder dass „alte“ Erreger, die im Permafrost eingeschlossen gewesen sind, auftauen und wieder virulent werden. Sicher ist, dass der Klimawandel auch auf der Mikroebene zu tiefgreifenden Änderungen führt, deren Konsequenzen wir noch nicht absehen können.
Auftauender Permafrost und die Sorge um Krankheitserreger (Deutsches Ärzteblatt)
Der Polarkreis und seine (neuen) Krankheiten. (Scientific American)




